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	<title>AGENTUR.NET Blog &#187; Timo Gockel</title>
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	<description>Blog</description>
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		<title>Ein Strich ist nicht gleich ein Strich</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[barriefrei]]></category>
		<category><![CDATA[barrierearm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist 1 &#8211; 1 = 0 ? Richtig würde man jetzt sagen, denn mal liest in der Rechenaufgabe: eins minus eins gleich null. Nur dass hier kein Minuszeichen verwendet wurde sondern ein Bindestrich. Dass der Bindestrich für alle möglichen in der Typographie verwendeten Striche (z.B. auch Bis-Strich, Gedankenstrich, Auslassungszeichen) herhalten muss, liegt daran, dass man... <a href="http://blog.agentur.net/2012/02/ein-strich-ist-nicht-gleich-ein-strich/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist 1 &#8211; 1 = 0 ? Richtig würde man jetzt sagen, denn mal liest in der Rechenaufgabe: eins minus eins gleich null. Nur dass hier kein Minuszeichen verwendet wurde sondern ein Bindestrich. Dass der Bindestrich für alle möglichen in der Typographie verwendeten Striche (z.B. auch Bis-Strich, Gedankenstrich, Auslassungszeichen) herhalten muss, liegt daran, dass man über eine Computer-Tastatur nur den Bindestrich eingeben kann. Selbst über den Ziffernblock, wo er neben dem + existiert, wird kein Minus-Zeichen eingefügt. (Genauso wenig fügt die Taste die Divisionstaste ein Divisionszeichen oder die Multiplikationstaste ein Multplikationszeichen ein. Aber das ist wieder ein eigener Blog-Beitrag.)</p>
<p>Das liegt daran, dass das Tastaturlayout älter ist als die Computer. Auf Schreibmaschinen war es nicht nötig, dass man mehrere Striche hatte. Der Bindestrich heißt in der Typographie eigentlich Viertelgeviertstrich, ist somit also ein Viertel der Breite eines Geviertstriches. In der deutschen Sprache wird der Halbgeviertstrich als Gedanken- und Bis-Strich verwendet. Um also mit einer Schreibmaschine einen Gedankenstrich zu tippen, musste man zwei Viertelgeviertstriche (&#8211;) hintereinander tippen. Das funktioniert in der modernen Informatik leider nicht mehr, wenn das verwendete Programm nicht gerade eine automatische Rechtschreibkorrektur hat – wie z.B. viele Office-Programme. Denn wie man sieht, wird zwischen die beiden Zeichen ein kleiner Abstand dargestellt.</p>
<p>Nun werden einige sagen, dass es doch egal sei wie breit dieser Strich ist. Mit dem selben Argument kann man allerdings sagen, dass es doch egal sei, wie man ein Wort schreibt solange man es es versteht. Genauso wie die Rechtschreibung ist auch die Zeichensetzung gewissen Regeln unterworfen. In der deutschen Sprache ist sehr genau fest gelegt, wann man welchen Strich verwenden muss und Setzer müssen sich daran halten. Auch für eine barrierefreie Webseite ist die korrekte Zeichensetzung unerlässlich, damit Bildschirmvorlesesoftware zu anfangs genannte Formal korrekt vorlesen könnte. Denn diese sind nicht dazu in der Lage die korrekte Assoziation herzustellen wie es das menschliche Gehirn tut.</p>
<p>Die Unterschiede in der Breite der einzelnen Zeichen werden dann besonders deutlich, wenn man sie einmal untereinander stellt:</p>
<p>- (Viertelgeviertstrich)<br />
– (Halbgeviertstrich)<br />
— (Geviertstrich)<br />
− (Minus)</p>
<p>Stellt man die Striche nebeinander dar, sieht man außerdem, dass das Minuszeichen tiefer sitzt: - – — −</p>
<p>Der Viertelgeviertstrich wird verwendet als:</p>
<ul>
<li>Trennstrich (z.B. Puppen-Haus)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Halbgeviertstrich wird verwendet als:</p>
<ul>
<li>Auslassungszeichen (z.B. 5,– EUR)</li>
<li>Bis-Strich (z.B. Öffnungszeiten: 10:30–17:30)</li>
<li>Gedankenstrich (z.B. „Er fand es toll – ich auch”)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Geviertstrich wird verwendet als:</p>
<ul>
<li> Gedankenstich im Englischen (z.B. “He loved it—me,too.”)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um die Striche korrekt einzugeben, muss man die jeweilige Tastenkombination kennen. Lediglich den Viertelgeviertstrich kann man immer ohne Tastenkombination über die Tastatur eingeben. Unter Windows-Systemen können folgende Tastenkombinationen für die anderen Striche verwendet werden: Halbgevierstrich (Alt+0150),  Geviertstricht (Alt+0151) und Minuszeichen (Alt+8722). Die Ziffern müssen auf dem Ziffernblock der Tastastur eingegeben werden, sonst funktioniert es nicht!</p>
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		<title>Google-Suche: Unterschiedliche Ergebnisse bei gleicher Suchphrase</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2012/01/google-suche-unterschiedliche-ergebnisse-bei-gleicher-suchphrase/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeiten in denen man in Google von Plätzen sprechen kann, sind längst vorbei. Denn Google liefert jedem Suchenden persönlich angepasste Ergebnisse aus. Was der eine auf Platz 1 sieht, sieht der andere auf Platz 20 und der dritte vielleicht gar nicht. Google stellt die Suchergebnisse anhand folgender Kriterien zusammen: Standort Anhand der IP-Adresse ermittelt... <a href="http://blog.agentur.net/2012/01/google-suche-unterschiedliche-ergebnisse-bei-gleicher-suchphrase/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten in denen man in Google von Plätzen sprechen kann, sind längst vorbei. Denn Google liefert jedem Suchenden persönlich angepasste Ergebnisse aus. Was der eine auf Platz 1 sieht, sieht der andere auf Platz 20 und der dritte vielleicht gar nicht. Google stellt die Suchergebnisse anhand folgender Kriterien zusammen:</p>
<ol>
<li><strong>Standort</strong><br />
Anhand der IP-Adresse ermittelt Google den ungefähren Standort des Suchenden. Das heißt, ein Frankfurter bekommt andere Suchergebnisse wie ein Salzburger.</li>
<li><strong> Welche Google-Seite verwende ich?</strong><br />
google.de, google.at, google.ch, google.li oder google.lu, obwohl allesamt auf Deutsch, liefern zum selben Suchbegriff unterschiedliche Ergebnisse aus. Die Suchergebnisse sind an das Land der jeweiligen Domain angepasst. Sucht man z.B. nach Bundesrat kommen bei .de, .at. und .ch Informationen zum Bundesrat des zur Domain gehörenden Landes. Interessant wird es bei .li und .lu. Denn in Liechtenstein und Luxemburg gibt es keine Institution namens Bundesrat. Hier entscheidet dann die räumliche Nähe zum Nachbarland. So zeigt Luxemburg hauptsächliche Ergebnisse für den Bundesrat in Deutschland und Liechtenstein für den Bundesrat der Schweiz.<br />
Außerdem ist bekannt geworden, dass gerade deutsche Behörden <a href="http://www.burks.de/burksblog/2011/02/21/hurra-wir-sind-zensur-weltmeister">häufig Gebrauch davon machen</a>,  Inhalte nachträglich aus dem Google-Index entfernen zu lassen. So  lassen sich bei google.de weit weniger Inhalte zu pornografischen oder  nationalsozialistischem Inhalten finden. Aber auch Seiten, die Inhalte  zu vermeintlichen Killerspielen enthalten, stehen auf der Sperrliste.  Das Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien übermittelt regelmäßig  eine Liste an Google mit Webseiten, die aus dem Index zu entfernen  sind. In anderen Ländern gibt es ähnliche Vereinbarungen zwischen Google  und den nationalen Behörden.</li>
<li><strong>Browser und Betriebssytem</strong><br />
Jeder Browser gibt eine Browserkennung aus, die Auskunft darüber gibt, welchen Browser und welches Betriebssystem verwendet wird. Diese Information ist erst einmal weniger wichtig für die Suchergebnisse, wenn auch relevant. Denn wer mit Linux unterwegs ist, möchte bei der Suche nach &#8220;Software&#8221; wahrscheinlich keine Suchergebnisse für Windows-Software. Für Google ist diese Information aber wahrscheinlich erst einmal wichtiger, um den hauseigenen Browser Chrome zu bewerben. Wer nicht mit Chrome surft, bekommt häufige Werbeeinblendungen für selbigen.</li>
<li><strong>Frühere Suchanfragen</strong><br />
Google speichert die Suchanfragen, die kurz vorher unter derselben IP durchgeführt werden. Hat man also nach Salzburg gesucht, und sucht darauf nach Hotel, dann liefert Google Suchergebnisse für &#8220;Salzburg Hotel&#8221; aus.</li>
<li><strong>Besuchte Seiten (Web-Protokoll)</strong><br />
Jede Suchanfrage und besuchte Seite wird in dem Webprotokoll gespeichert und ist einsehbar. Das Webprotokoll wird beim Zusammenstellen der Suchergebnisse ebenfalls ausgewertet. Auf diese Weise merkt sich Google, welche Links man zu einer bestimmen Suchanfrage geklickt hat und gibt dann beim nächsten Mal, wenn man demselben Begriff sucht mehr Ergebnisse, die zu dem Link passen, den man beim letzten mal geklickt hat. Erklärt wird das ganze in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EKuG2M6R4VM">Video im offiziellen Youtube-Channel von Google</a>.</li>
<li><strong>Auswertung von Google Trends nach dem Zeitgeist</strong><br />
Wenn in einem Zeitraum besonders häufig nach einer bestimmten Suchphrase gesucht wird, dann könnte ein Teil davon als die gesamte Phrase gewertet werden. Beispiel: Zu einer Fußball-WM wird besonders häufig nach &#8220;WM Public Viewing&#8221; gesucht, dann liefert eine Suchanfrage nach WM mehr Resultate zu &#8220;WM Public Viewing&#8221; wie zu Zeiten, in denen keine WM stattfindet.</li>
<li><strong>Google+<br />
</strong>Wer ein Profil bei Google+ hat und angemeldet ist, bekommt bevorzugt Ergebnisse von Seiten ausgeliefert, die von Leuten, die man in seinen Kreisen hat, &#8220;geplust&#8221; wurden.</li>
</ol>
<p>Anmerkung: Neben den oben genannten Kriterien gibt es eine Reihe weiterer Punkte mit Hilfe derer Google personalisierte Ergebnisse ausliefert. Einige davon sind wahrscheinlich nur Google selbst bekannt. Diese Auflistung erhebt also keinesfalls den Anspruch alle Kriterien aufzulisten, die Google dazu heranzieht, eine personalisierte Suche auzuliefern, sondern listet viel mehr die häufigsten auf.</p>
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		<title>Denk nach bevor du klickst beim Installieren</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2012/01/denk-nach-bevor-du-klickst-beim-installieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit ist es häufiger vorgekommen, dass sich jemand bei uns im Haus oder auch einer unserer Kunden seltsame Malware eingefangen hat. Entweder sind es lästige Werbebanner, die ständig auf Facebook eingeblendet werden; unnütze Browser-Toolbars; die Modifikation der Standardsuchmaschine im Browser oder schlimmstenfalls sogar irgendwelche Desktopsoftware, die dauernd mit aufpoppenden Werbebotschaften nervt. Häufig sind... <a href="http://blog.agentur.net/2012/01/denk-nach-bevor-du-klickst-beim-installieren/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit ist es häufiger vorgekommen, dass sich jemand bei uns im Haus oder auch einer unserer Kunden seltsame Malware eingefangen hat. Entweder sind es lästige Werbebanner, die ständig auf Facebook eingeblendet werden; unnütze Browser-Toolbars; die Modifikation der Standardsuchmaschine im Browser oder schlimmstenfalls sogar irgendwelche Desktopsoftware, die dauernd mit aufpoppenden Werbebotschaften nervt. Häufig sind die Verursacher so versteckt, dass man sie nicht ohne weiteres findet. Da sich herum gesprochen hat, dass ich ein Händchen dafür habe, die Ursache zu finden und zu eliminieren, werde ich immer häufiger zur Hilfe gerufen. Nun haben mich meine Kollegen gefragt, ob ich nicht einmal etwas dazu schreiben kann, wie man von vorne herein verhindert, sich solcherlei Malware einzufangen, da ich mich ja anscheinend gut mit dem Thema auskenne.</p>
<p>Nun gibt es Malware, die sich beim Besuch einer Website unbemerkt im Hintergrund installiert, ohne dass man es mitbekommt oder verhindern könnte. Eine gute Antivirensoftware, welche solche Seiten erkennt und blockiert, könnte hier abhelfen. Die meiste Malware kommt aber gar nicht mal davon, sondern ist sogar noch so freundlich uns mitzuteilen, dass sie sich gleich installiert. Die meisten Leute nicken das einfach mit einem Klick auf Weiter ab. Manchmal kommt es mir so vor als wollten sie beim Installieren eines Programmes den Weltrekord im schnell weiterklicken aufstellen.</p>
<p>&#8220;Wozu auch schauen, was da passiert? Ist eh klar!&#8221;<br />
Das Programm wird in c:\Programme\Programmname installiert, eine Desktopverknüpfung wird erstellt,&#8230; immer dasselbe was soll ich mir da noch anschauen, was passiert, denken sich viele. Tja, denkste! Bei Freeware ist es besonders beliebt in den Installer einen Schritt einzubauen, der zusätzliche Software installiert. Dafür, dass der Anbieter diese Drittsoftware über seine eigene vertreibt, bekommt er eine kleine Vergütung vom Anbieter der Software.</p>
<p><img class="size-full wp-image-724 alignleft" src="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/12/pdfforge.png" alt="" width="513" height="403" /></p>
<p>Besonders anfällig für zusätzliche Toolbars ist der Internet Explorer. Viele Anwender des Internet Explorers haben ein halbes Dutzend Toolbars, welche sie nie nutzen und eigentlich auch nicht wollen. Das folgende Bildschirmfoto zeigt einen Installationsschritt aus dem beliebten OpenSource-Programm <a title="PDFCreator" href="http://sourceforge.net/projects/pdfcreator/">PDFCreator</a>. Wer sich diesen Installationsschritt nicht genau durchliest, dem wird die pdfforge-Toolbar installiert und Yahoo! wird als Standardsuchmaschine gesetzt. Deshalb jeden Schritt genau beachten und Häkchen, mit denen zusätzliche nicht gewünschte Einstellungen gesetzt werden, entfernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kryn.cms: kleines CMS mit großem Potenzial</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2011/09/kryn-cms-kleines-cms-mit-grosem-potenzial/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Development]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[jQuery]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Kryn.cms ist ein kleines CMS, das sich bis jetzt nur in einer Beta-Version befindet. Die aktuelle Version ist 0.9 Beta, doch die finale Version 1.0 wurde bereits angekündigt. Kryn.cms zeichnet sich dadurch aus besonders übersichtlich zu sein. Das Konzept der Oberfläche ist ein Desktop-Betriebssystem optisch nachzubilden. So gibt es oben die Taskleiste, über die man... <a href="http://blog.agentur.net/2011/09/kryn-cms-kleines-cms-mit-grosem-potenzial/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kryn.org"></a>Kryn.cms ist ein kleines CMS, das sich bis jetzt nur in einer Beta-Version befindet. Die aktuelle Version ist 0.9 Beta, doch die finale Version 1.0 wurde bereits angekündigt.</p>
<p>Kryn.cms zeichnet sich dadurch aus besonders übersichtlich zu sein. Das Konzept der Oberfläche ist ein Desktop-Betriebssystem optisch nachzubilden. So gibt es oben die Taskleiste, über die man die einzelnen Bereiche aufrufen kann. Jeder Bereich öffnet sich ein eigenen Fenster und wie ein Desktopfenster oben rechts drei Schaltflächen zum Minimieren, Maximieren und Schließen. Mit der Maus können die Fenster auf eine beliebige Größe angepasst werden und dann auch nebeneinander dargestellt werden. So kann man schnell zwischen den einzelnen Bereichen wechseln ohne die aktuelle Arbeit jedes Mal abspeichern zu müssen, so wie man es bei einem Desktop-Betriebssystem eben auch machen würde.</p>
<p>Ein erfahrener Programmierer, der bereits mit mehreren CMS gearbeitet hat, wird sich in die Template-Erstellung schnell einfinden. Ich habe ganz zehn Minuten gebraucht, um ein Template zu erstellen, das eine Navigation, zwei Inhaltsboxen und den Seitentitel ausgibt. Die Templates von Kryn.cms setzen sich zusammen aus Haupttemplates und Templates für Inhalt und Navigation, welche man in erstes einfügt. Ein absoluter Pluspunkt für die Templates ist die Tatsache, dass in der fertigen Seite auch wirklich nur das steht, was man ins Template geschrieben hat und nichts vom CMS dazu generiert wird (vorm WYSIWYG-Editor für den Redakteur einmal abgesehen). Nichts ist schlimmer als irgendwelcher hartkodierter Code, den man erst suchen muss, wenn er im Weg ist. Wobei ich allerdings nicht sagen kann, ob das auch für diverse Plugins gilt, die es gibt. Diese wurden von mir noch nicht getestet.</p>
<p><a href="http://www.kryn.org"></a></p>
<div><span style="color: #0000ee;"><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></span>In Kryn.cms steckt viel Potenzial. Keineswegs muss es sich vor den großen CMS verstecken, denn bereits jetzt schon verfügt es über Features der großen. So ist es zum Beispiel multidomainfähig, d.h. es können mehrere Webseiten in einer Installation verwaltet werden. Die Webseiten können in mehreren Sprachen angelegt werden. Zum schnelleren Laden der Seiten gibt es eine Cache-Funktion. Jede Seite wird versioniert, d.h. bei Bedarf können alte Stände wiederhergestellt werden. Bei den mitgelieferten Extensions ist ein solider Mini-Blog dabei und eine Sitemap. Soweit eine Zusammenfassung der wichtigsten Features.<br />
Wie sich Kryn.cms in der Zukunft entwickelt, hängt letztlich davon ab, ob sie es schaffen werden, Programmierer dafür zu begeistern, weitere Plugins für das System zu schreiben. Um das zu schaffen, müssen sie die Community mehr ankurbeln. Denn das Forum zeichnet sich auch nicht gerade durch rege Aktivität aus.&nbsp;</p>
<p>Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann gerne einmal <a title="Kryn.cms" href="http://demo.kryn.org/">die von Kryn bereitgestellte Demo ausprobieren</a> oder sich einfach diesen Screenshot ansehen:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 489px"><a href="http://www.kryn.org"><img src="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/09/kryncms.png" alt="Kryn.cms Screenshot" width="479" height="271" /></a><p class="wp-caption-text">Kryn.cms</p></div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Hat die Schutzstaffel der NSDAP nun ihre eigene Domain bekommen?</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2011/09/ss-neue-domain-von-suedsudan/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 14:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>
		<category><![CDATA[Top Level Domain]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Österreicher oder Deutsche SS lesen, dann denken sie erst einmal nicht an den Südsudan, dem jüngsten Staat der Erde, sondern an die Schutzstaffel der NSDAP. Dem Südsudan wurde dieses Kürzel nun als ISO 3166-Alpha2 zugewiesen und als Top Level Domain wurde ihm .ss zuerkannt. Ideologische Bedenken gab es hierbei keine. Nun äußern sich im Netz... <a href="http://blog.agentur.net/2011/09/ss-neue-domain-von-suedsudan/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/09/ss-suedsudan.png"><img class="size-full wp-image-575 alignleft" src="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/09/ss-suedsudan.png" alt="" width="300" height="150" /></a>Wenn Österreicher oder Deutsche SS lesen, dann denken sie erst einmal nicht an den <a title="Südsuaden in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdsudan">Südsudan</a>, dem jüngsten Staat der Erde, sondern an die <a title="SS in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel">Schutzstaffel der NSDAP</a>. Dem Südsudan wurde dieses Kürzel nun <a title="Information von is.org über ISO-3166" href="http://www.iso.org/iso/pressrelease.htm?refid=Ref1456">als ISO 3166-Alpha2 zugewiesen</a> und als Top Level Domain wurde ihm <a href="http://www.iana.org/domains/root/db/ss.html">.ss</a> zuerkannt. Ideologische Bedenken gab es hierbei keine.</p>
<p>Nun äußern sich im Netz schon einige kritische Stimmen dazu, dass die Domain für Neo-Nazis interessant sein könnte und man künftig mit Webseiten rechnen muss wie: www.waffen.ss oder www.konzentrationslager.ss. Einerseits sicherlich attraktiv auf der anderen Seite sind diese Domains viel zu plakativ. Eine Domain wie waffen.ss würde viel zu schnell Aufmerksamkeit erregen, um darunter Inhalte mit nationalsozialistischen Ideologien zu verbreiten, und in den Fokus der Ermittlungsbehörden geraten und da auch Neo-Nazis freiheitsliebend sind, wollen sie gerade deren Aufmerksamkeit nicht erregen. Daran einen willigen Südsudanesen zu finden, der für ein paar Euros im Monat den Kopf hinhält, damit europäische Rechte an eine .ss-Domain kommen, wird es mit Sicherheit nicht mangeln. Da es logistisch schwierig sein dürfte, das Hosting in ein Land zu verlegen, wo es dem Zugriff der Ermittlungsbehörden gänzlich entzogen ist (Es ist schon schwiering einen Hosting Provider in Österreich zu finden, wenn man nur ein deutsches Konto hat. – Anm. des Autors), werden sie mit Sicherheit nicht auf solche Domains zurück greifen sondern liebe auf jene, die eine für die Szene verdeckten Namen enthalten.</p>
<p>Doch .ss ist ist nicht die erste Top Level Domain, die man als negativ belastet in Bezug auf die deutsche Geschichte ansehen kann. In die Top Level Domain von Kasachstan kann man im übrigen genauso viel hineininterpretieren. Kasachstan hat die Top Level Domain.kz, was bekanntermaßen die Abkürzung für Konzentrationslager, den Vernichtungslagern der Nazis, ist. Trotzdem gibt es keine Domains wie: www.juden.kz, www.auschwitz.kz, www.mengele.kz oder was einem sonst noch zum Thema einfallen mag. Auch hier kann es sicher nicht daran scheitern, einen Kasachen zu finden, der hierfür seinen Kopf hinhält.</p>
<p>In Top Level Domain von .sa, die Saudi-Arabien gehört, kann man Sturmabteilung hineininterpretieren und dennoch findet man keine Domains wie z.B. nsdap.sa oder goering.sa.</p>
<p>Die Sorgen, dass .ss zukünftig von den „falschen” Personen verwendet wird, scheinen also erst einmal unbegründet. Freuen wir uns doch einfach dafür, dass dem Südsudan diese Kürzel zugewiesen wurden, denn immerhin sind sie ein Zeichen internationaler Anerkennung, und wünschen dem jungen Staat alles Gute für die Zukunft.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Handkäs&#8217; mit Musik</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2011/08/handkaes-mit-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 20:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezept-Ecke]]></category>
		<category><![CDATA[Kochtipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn den Hessen beim Schobbe – hessicher Ausdruck für ein Gläschen Apfelwein – der kleine Hunger überkommt, dann greift er gerne auf den Handkäs&#8217; mit Musik zurück. Der Handkäs&#8217; ist ein Sauermilchkäse vergleichbar mit dem österreichischen Quargel. Aber für einen echten Handkäs&#8217; darf selbstverständlich nicht irgendein Ersatzkäse verwendet sein. Es muss schon echter hessischer Handkäse sein. Hier... <a href="http://blog.agentur.net/2011/08/handkaes-mit-musik/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn den Hessen beim Schobbe – hessicher Ausdruck für ein Gläschen Apfelwein – der kleine Hunger überkommt, dann greift er gerne auf den Handkäs&#8217; mit Musik zurück. Der Handkäs&#8217; ist ein Sauermilchkäse vergleichbar mit dem österreichischen Quargel. Aber für einen echten Handkäs&#8217; darf selbstverständlich nicht irgendein Ersatzkäse verwendet sein. Es muss schon echter hessischer Handkäse sein.</p>
<p>Hier das Rezept, ausgelegt auf eine kleine Agentur:</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-531" style="border-style: initial; border-color: initial;" src="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/08/IMG_3485-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>24 vorgereifte Handkäse<br />
0,5 Liter hessicher Apfelwein<br />
0,5 Liter Keimöl<br />
0,75 Liter Weißweinessig<br />
2 große Zwiebeln<br />
Kümmel</p>
<p>Die Handkäse in ein Gefäß geben. Anschließend die Zwiebeln würfeln und  zusammen mit dem Apfelwein, Weißweinessig und dem Keimöl drüber geben.  Mit Kümmel würzen. Über Nacht ziehen lassen, damit sich der Käse mit der  Marinade vollsaugen kann.</p>
<p>Mit einem Stück gebuttertem Schwarzbrot und einem Schobbe servieren. Zum Nachwürzen kann Kümmel und Pfeffer gereicht  werden.</p>
<p>Nach dem Verzehr erfreut man sich an den gesunden Musiktönen, die der  Käse verursacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Häufig gestellte Fragen zu barrierefrei und barrierearm?</title>
		<link>http://blog.agentur.net/2011/06/haufig-gestellte-fragen-zu-barrierefrei-und-barrierearm/</link>
		<comments>http://blog.agentur.net/2011/06/haufig-gestellte-fragen-zu-barrierefrei-und-barrierearm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 20:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Gockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Development]]></category>
		<category><![CDATA[barriefrei]]></category>
		<category><![CDATA[barrierearm]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was heißt barrierefrei und barrierearm? Barrierefrei heißt &#8220;frei von jeglichen Barrieren&#8221;, barrierearm heißt &#8220;so wenige Barrieren wie möglich&#8221;. Wer muss barrierfrei sein? Alle Webseiten von Trägern der öffentlichen Gewalt müssen barrierefrei sein. In Deutschland werden Träger der öffentlichen Gewalt dazu im Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) verpflichtet, in Österreich im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG). Desweiteren haben die Bundesländer... <a href="http://blog.agentur.net/2011/06/haufig-gestellte-fragen-zu-barrierefrei-und-barrierearm/">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/06/bahnuebergangl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-289" title="Was heißt barrierefrei und barrierearm?" src="http://blog.agentur.net/wp-content/uploads/2011/06/bahnuebergangl-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><br />
<strong>Was heißt barrierefrei und barrierearm?</strong><br />
Barrierefrei heißt &#8220;frei von jeglichen Barrieren&#8221;, barrierearm heißt &#8220;so wenige Barrieren wie möglich&#8221;.</p>
<p><strong>Wer muss barrierfrei sein? </strong><br />
Alle Webseiten von Trägern der öffentlichen Gewalt müssen barrierefrei sein. In Deutschland werden Träger der öffentlichen Gewalt dazu im <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgg/index.html">Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG)</a> verpflichtet, in Österreich im <a href="http://www.jusline.at/Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz_%28BGStG%29.html">Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG)</a>. Desweiteren haben die Bundesländer beider Staaten noch weitere Gesetze.</p>
<p><strong>Wie wird definiert, was barrierefrei und barrierearm ist?</strong><br />
In Deutschland gibt es die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (kurz <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bitv/">BITV</a>), die vorschreibt wie ein Webautritt aufgebaut sein muss, um als barrierefrei zu gelten.  Außerdem kommen noch die jeweiligen Verordnungen der Länder hinzu. In Österreich kommen mangels einer eigenen gesetzlichen Verordnung die <em><a href="http://www.w3.org/TR/WAI-WEBCONTENT/">Richtlinien WCAG 1.0 Stufe A</a> </em>zur Anwendung, auf der auch weitestgehend die BITV aufbaut.</p>
<p><strong>Wer prüft, ob die Richtilinien eingehalten wurden?</strong><br />
Staatliche Kontrollorgane gibt es keine. In Deutschland gibt es jedoch das Projekt <a href="http://bik-online.info/">BIK</a>, eine Initiative des <em>Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V., </em>welches vom <a href="http://www.bmas.bund.de/">Bundesministerium für Arbeit und Soziales</a> gefördert wird. Die BIK unterstützt gegen Entgelt beratend bei der Erstellung eines barrierefreien Webauftritts und prüft diesen abschließend auf Wunsch anhand eines Prüfkataloges. Wer alle Kriterien des <a href="http://www.bitvtest.de/">BITV-Testes</a> erfüllt, erreicht 100 Punkte.  Ab <a href="http://www.bitvtest.de/90plus/webangebote.html">90 Punkten</a> gelten Webseiten als barrierefrei und dürfen ein entsprechendes Banner tragen. Auch in Österreich wird gerne auf den BITV-Test <a href="http://www.bik-online.info/bik/meldungen/2006/03/bitv-test_in_oesterreich.php">zurückgegriffen</a>, um zu prüfen, ob die notwendigen Kriterien eingehalten wurden.</p>
<p><strong>Welche Strafen drohen, wenn die Richtlinien von der öffentlichen Verwaltung nicht eingehalten wurden? </strong><br />
Fälle, in denen Webseiten der öffentlichen Verwaltung, bestraft wurden, weil sie nicht barrierefrei im Sinne der jeweiligen Richtlinie sind, sind weder aus Deutschland noch aus Österreich bekannt. Schaut man sich die Ergebnisse des BITV-Tests ab, schneiden einige Ämter sogar ziemlich schlecht ab und erfüllen die Kriterien nicht.</p>
<p><strong>Werden barrierefrei Webseiten nur für blinde Menschen gemacht?</strong><br />
Nein. Auch wenn die blinden Menschen bei der Erstellung einer barrierefreien Webseite in vielen Punkten als Beispiel herhalten müssen, gibt es viele weitere Beeinträchtigungen, die berücksichtigt werden müssen: Hörschäden, Farbenblindheit, Erinnerungsschwächen, Konzentrationsschwächen, körperliche Beinträchtigungen und weitere.<br />
Bereits ein Fremdwort kann eine Barriere sein, von der jeder betroffen ist.</p>
<p><strong>Muss meine Webseite barrierefrei sein, um gut in Google platziert zu sein?</strong><br />
Zwar ist eine barrierefreie Webseite aufgrund ihres strukturierten Aufbaus sehr suschmaschinenfreundlich, es ist aber nicht notwendig, dass eine Webseite barrierefrei sein muss, um in Suchmaschinen gut platziert zu sein.</p>
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